| • | Grundsätzlich ist eine Abtriebswelle am Fuß
des Mastes vorhanden, an die die unterschiedlichsten Arbeitsmaschinen
angekoppelt werden können. |
| • | Durch die 1:1 Verbindung ist hier die gleiche Drehzahl wie am Rotor
selbst vorhanden. |
| • | Da die im Wind enthaltene Energie mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit
ansteigt, der Leistungsbedarf der meisten Arbeitsmaschinen aber linear
oder höchstens im Quadrat mit der Drehzahl steigt, muß nun
beim Anschluß eines entsprechenden Verbrauchers ein Kompromiß
für bestimmte Windgeschwindigkeiten gefunden werden. |
| • | Gerade der Savonius-Rotor mit seinen guten Anlaufeigenschaften bei kleinen Windgeschwindigkeiten reizt dazu, die ganze Windstärkescala zu nutzen. |
| • | Einer der Anwendungsfälle ist die Stromerzeugung mit
einem geeigneten Generator. Mit der Baugröße S3-190 lassen
sich kleinere Inselsysteme realisieren, beispielsweise zur 12- oder 24
Volt Stromversorgung mit Batteriepufferung, für Wochenendhäuser,
Jagdhütten, Wettermeßstationen, Verkehrsleittechnik, dezentrale
Sensorik, usw. Eine Netzeinspeisung ist vom energetischen Standpunkt betrachtet erst ab der Baugröße S3-300 sinnvoll. Beide Anwendungen können jederzeit mit anderen regenerativen Energiequellen, z.B. Photovoltaik, kombiniert werden. |
| • | Alternativ ist es möglich, durch manuelle oder automatische Kupplung
(Fliehkraftkupplung) verschiedene Arbeitsmaschinen zu betreiben. |
| • | Wasserpumpen in unterschiedlicher Ausführung erschließen
ein weiteres Anwendungsgebiet. |
| • | Drucklufterzeugung ist mit Hilfe von Kolben- oder Rotations- kompressoren
möglich. |
| • | Weitere Anschlußmöglichkeiten an die rotierende Abtriebswelle sind der Phantasie des Betreibers überlassen. |